Strebe nach Gesundheit!

Sport kann ich 57jährig aufgrund meines Knieleidens nicht mehr ordentlich betreiben. Bier und Braten drohen meinen Gürtel zu sprengen. Der Blutdruck, die Zucker- und Cholesterin Werte sind so hoch wie nie zuvor, wie soll ich das am besten angehen?

 

Wie gut, dass sie nicht wie der berühmte Vogelstrauß den Kopf in den Sand stecken,  sondern kerzengerade in den Spiegel der Realität blicken.

Die Diagnose haben sie offenbar gemeinsam mit ihrem Arzt, der die Werte bestimmt hat, selbst gestellt und die Ampel steht auf rot!

Sie fühlen, so gemütlich und träge dürfen sie ihrem inneren Schweinehund nicht folgen, denn sonst kommt das üble Karussell der Zivilisationskrankheiten wie bei vielen unserer genussfreudigen Landsleute bald in Schwung. Ein Selbstmord, mit Messer und Gabel!

Statt auf einer faszinierenden Bergtour mit Freunden würden sie behäbig auf der Couch sitzen bleiben und Tabletten schlucken, wenn nicht überhaupt im Krankenbett oder gar im Rollstuhl landen. Versuchen sie jetzt nicht in der frischen Erkenntnis ihrer unerfreulichen Werte den Spieß auf der Stelle herumzureißen, sondern erstellen sie gemeinsam mit dem Arzt ihres Vertrauens einen langfristigen Plan auf wie sie sich selbst wieder aus dem Wellental herausmanövrieren können. Da sich ja in unserem gelobten Land nicht wenige in einer ähnlichen Situation wie sie befinden und auch die Flinte nicht ins Korn werfen wollen, haben sich einige ärztlich geführte Institute genau auf dieses verbreitete Problem spezialisiert. Denn in ihrem Alter hat jeder seine Wewechen die man auf dem Weg in Richtung Gesundheit bis ins hohe Alter berücksichtigen muss. Joggen wird ihnen bei ihrem Knieleiden wohl kein versierter Kollege oder Sportmediziner vorschlagen, viel eher wird er ihnen neben weiteren Empfehlungen den Rat geben, „halte Maß in allen Dingen, besonders auch beim Essen und Trinken“ einer der zwölf Lebensregeln des Mühlviertler Johannesweges .Er wird herausfinden welche körperliche Aktivitäten trotz ihrem Knieleiden sich für sie am besten eignen um wieder in Schwung zu kommen. Ich freue mich für sie, dass sie offensichtlich dem sich anbahnenden Schicksal nicht freien Lauf in Richtung Krankheit und Sichtum lassen wollen, sondern gewillt sind die Kurve in Richtung Gesundheit einzuschlagen. Es ist nämlich nie zu spät übles abzuwenden, aber man kann nicht früh genug anfangen die eigene Gesundheit zu fördern und vielleicht sogar den einen oder anderen als Vorbild motivieren sich anzuschließen.

Geduld und Disziplin wird zwar sicher vom stets paraten inneren Schweinehund immer wieder verführerisch angegrunzt, dem zu widerstehen – bis auf winzige Ausnahmen zu Weihnachten oder Geburtstagen – müssen sie sich aber abverlangen um ärztlich unterstützt das zu erlangen was sie ersehnen: Gesundheit und damit ein langes und freudvolles Leben. Das wünsche ich ihnen und den vielen in unserem wohlgesättigten Land.

Sprechstunde mit Dr. Johannes Neuhofer

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